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Einsamer Mann aus Schnaubart

Drucken Da phantasiert sich der Mensch in eine Zukunft mit jedem erdenklichen technischen Schnickschnack hinein und trifft, auf den fremden Planeten und in den einsamen Raumstationen, in der mal über- dann wieder entvölkerten Welt des Science-Fiction-Films mit ihren diversen Formen künstlicher Intelligenz, am Ende doch immer wieder auf sich selbst und alte Fragen: Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Und was ist mit Klonen? Detailansicht öffnen Das Luxusleben hat immer einen Preis: Im Science-Fiction-Film Moon muss der Underdog Sam Bell Sam Rockwell im Weltall vereinsamen, um die Erde mit Mondgestein zu versorgen. Foto: Verleih Duncan Jones hat den philosophischen Aspekt, der das Genre spätestens seit den Sechzigern begleitet, wörtlich genommen in seinem Spielfilmdebüt, deshalb sieht der Zuschauer seinen Helden bald doppelt.

Radiomodul

Unter dem Motto Vier Bücher für ein Halleluja empfehlen Marija Bakker, Ferdinand Quante, Dina Netz und Markus Brügge Lesehighlights unserer Hörerinnen und Hörer. Neuer Abschnitt Markus Brügge empfiehlt Bell und Aggravate von Jane Gardam Buchcover: Bell und Harry von Jane Gardam Zwei Jungen, auf den ersten Blick sehr verschieden: Bell ist der Sohn eines Farmers, aufgewachsen im ländlichen Yorkshire. Harrys Vater ist Zeitungsjournalist, er lebt in London.

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Drucken Die Welt der klassischen Musik ist erhaben und kostbar - voll von einzigartigen Begebenheiten und makellosen Augenblicken, bevölkert von exquisiten Künstlern und deren bewundernswerten Taten. Heutzutage muss sie aber außerdem voller Kühnheit, Risiko und populistischer Abenteuer sein. Um das zu begreifen, nehme man einen weltberühmten Geiger, am besten den vielleicht brillantesten und seriösesten der Vereinigten Staaten, und mache mit ihm etwas Nicht-Erhabenes, inszeniere man den Trash. Er muss also in einem Ambiente musizieren, wo ihn niemand vermutet, natürlich ohne Frack, und das so, dass keiner aus dem Publikum ihn und sein kostbares Instrument überhaupt erkennt und würdigt. Am Bell gab mit ihr kein Konzert, er spielte nur diese Geige und begann mit Johann Sebastian Bachs ebenso bekannter wie schwieriger Chaconne in d-Moll. Hunderte von Passanten, Allgemeinheit die Rolltreppe hochgefahren kamen und wie gewohnt den Ausgängen zueilten, nahmen den Stehgeiger natürlich nicht oder nur kurzlebig zur Kenntnis.


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