Die Psychologie des Gelingens


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Was fasziniert die Menschen eigentlich am Bösen, Frau Shaw? Das Böse lockt, weil wir alle immer wieder dunkle Gedanken haben. Und weil wir uns, da wir nicht sämtliche Teile unserer Persönlichkeit so gut kennen, bei jeder schrecklichen Nachricht in den Medien stets fragen: Wäre ich zu so etwas auch in der Lage? Zwar verneinen das die allermeisten, aber die Wissenschaft lehrt uns: Ein jeder Mensch wäre zu Schrecklichem fähig. Hat denn wirklich jeder Mensch eine dunkle Seite?

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Allgemeinheit überraschende Schlussfolgerung aus zwanzig Jahren Arbeit in der Motivationsforschung: Gerade die Hindernisse, von denen wir glauben, dass sie uns von der Wunscherfüllung abhalten, schaffen uns am meisten helfen, unsere Wünsche zu verwirklichen, wir müssen nur anders als gewohnt mit ihnen umgehen. Auf Fragen, wie man seinem Traum näherkommen kann, haben viele von uns eine einfache Antwort: positiv denken! Halten Sie sich nicht mit den Hindernissen auf, das zieht Sie nur runter! Seien Sie optimistisch, konzentrieren Sie sich auf das, was Sie erreichen wollen, stellen Sie sich eine glückliche Zukunft vor, in der Sie aktiv und engagiert leben. Malen Sie sich aus, wie viel besser Sie aussehen werden, wenn Sie zehn Kilo abgenommen haben, wie viel glücklicher Sie sein werden, wenn Sie befördert worden sind. Wie viel attraktiver wird Ihre Partnerin Sie finden, wenn Sie aufhören zu trinken, wie viel mehr Erfolg werden Sie haben, wenn Sie die neue Firma erst gegründet haben. Jedoch sind Träumer all the rage den seltensten Fällen diejenigen, die wirklich handeln werden, um sich ihre Wünsche zu erfüllen.

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Zukunftslabor der Gesellschaft — Interview mit Eckart Liebau Aktuelles Eckart Liebau, 70, ist Vorsitzender des Rates für Kulturelle Bildung seit seiner Gründung Mit den Feldern der Bildung und Kultur hat er sich sein ganzes berufliches Leben lang wissenschaftlich auseinandergesetzt. Eckart Liebau Wie lange befassen Sie sich schon mit Kultureller Bildung? Eckart Liebau: Sehr lange, seit den 70er-Jahren. Da war ich sogar für meine Söhne in einem Elterninitiativ-Kindergarten engagiert. Und im Laufe meines beruflichen Weges habe ich mich aus verschiedensten Perspektiven immer neu mit dem ästhetischen Lernen und guter Bildung befasst. Es fing in den 70ern damit angeschaltet, dass ich von der Soziologie zur Pädagogik wechselte und sowohl wissenschaftlich wie auch ganz praktisch in Göttingen angeschaltet dem Schulentwicklungsprojekt zur Gründung der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule mitarbeiten konnte.


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